Der November ist da, meist geprägt von kurzen, grauen und nassen Tagen. Die Bäume haben ihr Laub abgeworfen, Nebelschleier ziehen durchs Land. Das Licht ist schwächer, die Sonne steht tief und die Nächte werden länger. Es beginnt die dunkelste Zeit des Jahres und alles kommt zur Ruhe.
Zu Allerheiligen oder Samhain ist dies nun schon deutlich spürbar. Es beginnt eine neue und geheimnisvolle Zeit, voller Besinnung und Innehalten.
Schon früher gehörte dieser Tag zu den Jahresfesten bei dem man an die Heiligen dachte und das Tor zur Anderswelt offenstand.
Auch das mittlerweile sehr kommerzielle Halloween, symbolisiert nichts anderes als das Umhertreiben der Verstorbenen, welche freundlich von uns in der Jetztwelt begrüßt und empfangen werden.
Daher eignet sich dieser Tag besonders für ein Räucherritual, um sich selbst ein paar Fragen zu stellen, alten Ballast abzuwerfen oder auch um Kontakt mit den Ahnen aufzunehmen. Hierbei können wir den Ahnen auch danken, denn schließlich tragen wir immer ein Teil von ihnen in uns selbst. Wer sich an die Ahnen wenden möchte, kann zum Räuchern z.B. Wacholder, Beifuß, Weihrauch oder Myrrhe verwenden. Ansonsten passen auch Holunder, Lavendel, Birke oder Mistel.





