PFINGSTEN

PFINGSTEN

Fünfzig Tage nach Ostern feiern wir Pfingsten und gehört damit zu den drei höchsten christlichen Festen. Denn die Apostelgeschichte erzählt, dass an diesem Tag die Jünger vom Heiligen Geist erfüllt wurden, welcher sich in Gestalt einer Taube zu ihnen kam.
Das Fest hatte für mich lange keine so große Bedeutung, aber da feiern einfach herrlich ist, war es an der Zeit die alten Traditionen wieder aufleben zu lassen.
Für die festliche Stimmung im Haus haben wir unseren Esstisch und unseren Jahreszeitentisch dekoriert.
Das Symbol für Pfingsten ist die weiße Taube. Schon früher wurde sie als heiliger Vogel verehrt und diente als Bote zwischen den Menschen.
Aus ungesponnener Wolle lassen sich einfach Pfingstvögelchen herstellen.
Hierfür einen etwa 35–40 cm langen Strang abtrennen und legt diesen dann doppelt.
Am geschlossenen Ende macht ihr einen Knoten, welcher dann der Kopf des Vogels ist.
Den Knoten so schieben, dass ein kleines Ende übersteht, welches ihr als Schnäbelchen formt.
Mit einem kleinen Faden bindet ihr hinten den Schwanz ab und zupft die Enden etwas aus. Für die Flügel einen neuen kurzen Strang von der Wolle abtrennen und die Enden etwas spitz zulaufen lassen. Sie formen nun quasi eine spitz zulaufende Acht. Die Flügel legt ihr oben auf den Körper des Vogels und befestigt sie mit ein paar Stichen. Lasst ihr den Faden etwas länger, könnt ihr ihn auch gleich für die Aufhängung nutzen.

Eine weiße Tischdecke, helle Kerzen und ein frischer Strauß Pfingstrosen geben dem Esstisch einen festlichen Charakter.
Die jungen Zweige der Birke eignen sich auch wunderbar als Dekoration für einen Pfingstbuschen, aber es lässt sich daraus auch einfach ein Kranz zaubern, in dem das Pfingstvögelchen einen Platz finden kann.
Und morgen begrüßen wir den Tag mit dem Lied:

Ei, mein Vögelein,
schwingt die Flügelein,
bringst dem Kinde Sonnenschein?
Ei, du liebes Vögelein!

A. Künstler

Ich wünsche euch eine schöne Pfingstzeit und viel Spaß beim Feiern!

Back to Top