Die Adventszeit – eine ganz besondere Zeit
Es ist eine Zeit in der Bräuche eine große Rolle spielen.
Eine Zeit von besonderer Stimmung und der Besinnung.
Gemeinsam mit den Kindern bereiten wir uns im Advent auf das Fest, der Geburt des Christuskindes, vor.
Ein schöner Brauch ist das Gestalten eines Adventsgartens, welchen ich aus meiner Kindergartenzeit kenne.
Hierfür wird ein Weg aus 24 Lichtern aufgestellt und jeden Tag darf eines davon angezündet werden. Im Kindergarten waren die Lichter eingebettet in eine Landschaft aus Hölzern, Moos und Tüchern. Hierbei kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen, wie üppig man die Szenerie gestalten möchte.
Begleitend zum Entzünden der Kerzen wird Stück für Stück die Weihnachtsgeschichte erzählt.
Zu Beginn machen sich Josef und Maria auf dem Esel auf den Weg nach Bethlehem und rücken der Krippe täglich ein Stück näher. Einige Tage vor Weihnachten kommen die Hirten und Schafe dazu.
Am Heiligen Abend, dem 24. Dezember, wird das Kind in die Krippe gelegt.
Die Hirten kommen herbei und die Heiligen Drei Könige machen sich auf den Weg und finden am 6. Januar beim Kindlein im Stall ihren Platz.
Durch das wiederkehrende Ritual entsteht ein Moment innerer Ruhe und Stille, sodass man sich gut auf das kommende Fest einstimmen kann.
Das tägliche Entzünden der Kerzen war wirklich etwas Besonderes und ist mir bis heute gut in Erinnerung geblieben, sodass ich mich freue es nun gemeinsam mit meiner Tochter wieder zu erleben.




