Bestimmt kennt ihr das Buch „Tomte Tumetott“ von Astrid Lindgren,
mit der Geschichte von Tomte, dem guten Hausgeist des Bauernhofes, der seit vielen Jahrhunderten nach den schlafenden Bewohnern und Tieren des Hofes schaut, ihnen im kalten Winter Mut zuspricht und nachts über sie wacht.
„Tomte“ ist die schwedische Bezeichnung für die Fabelfigur des Nisse, eine Art Kobold, welcher in der nordischen Tradition eine große Rolle spielt.
Zu finden sind sie traditionell in Häusern und Ställen.
Man sollte sie stets gut behandeln, denn so beschützen sie das Grundstück. Tut man dies nicht, spielen sie einem Streiche oder verlassen Haus und Hof.
Die Magie, die von ihnen ausgeht, passt daher auch wunderbar in die zauberhafte Weihnachtszeit.
Eine Wichteltür kann eine wunderbare Alternative zu einem klassischen Adventskalender sein. Denn nachts, wenn die Eltern und Kinder schlafen, öffnet sich die Türe und der Wichtel kann etwas vor die Tür legen. Dies muss aber gar nicht jeden Tag sein, denn das Schönste ist schon der Zauber an sich. Dabei kann man die tollsten Geschichten erfinden und seiner Fantasie freien Lauf lassen. Wie sieht der Wichtel aus? Wie wird er heißen? Was isst er am liebsten? Die Kinder können ihm auch etwas zu essen oder gebasteltes vorbei.
Die Türe und Accessoires lassen sich übrigens ganz einfach selbst bauen. Hierfür habe ich gesammelte Äste in passende Stücke geschnitten und mit der Heißklebepistole zusammen geklebt. Ergänzen könnt ihr die Türe mit Zäunen, Bettchen, Tisch und Stuhl, damit es der Wichtel auch schön gemütlich hat.
Bei uns kam der Wichtel direkt am 1. Dezember vorbei und hat uns das tolle Buch „Ole Winterwicht“ von Daniela Drescher gebracht. Als ob er uns zeigen möchte, wer er so ist und was er im Winter so macht.
Ich finde es eine wunderschöne Idee voller Zauber und Magie, denn hiervon gibt es einfach zu wenig in unserer hektischen Zeit.




